Besondere Bauwerke -früher und heute

Unsere Projektwoche im November 2015

Wie haben die Menschen durch die Jahrhunderte gebaut? Welche Ideen haben sie geleitet? Was wollten sie mi tihren Bauwerken erreichen? In 8 Projektgruppen haben die Kinder unserer Schule eine Woche lang in altersgemischten Gruppen besondere Gebäude und Bauweisen aus vergangener oder auch aus heutiger Zeit kennengelernt und im Modell nachgebaut oder nachempfunden. Dabei sind viele interessante, kreative und überzeugende Gebäude entstanden:

Bauwerke 2015

Bauen wie die Römer

Sstabile Konstruktionen, dicke Mauern, Bauwerke, die auch nach 2000 Jahren noch stehen, wie z.B. das Kolosseum in Rom. Um dessen Bauweise im Modell nachvollziehen zu können, mussten stabile Rundbögen konstruiert werden. Das erforderte viel Geduld und gutes Zusammenspiel der Partner. Damit der Bogen schön rund wurde, bedienten sich die Kinder – wie schon die alten Römer – eines Lehrgerüstes, das nach der Fertigstellung entfernt werden konnte.

Bauwerke 2015

Pyramiden

Diegibt es nicht nur in Ägypten. Mayapyramiden (aus Zuckerwürfeln und Zuckerguss), moderne Pyramiden aus Glas und Stahl (Kaffeerührstäbchen und Klarsichtfolie) und natürlich auch klassische ägyptische Pyramiden (aus immer kleiner werdenden Pappquadraten, verputzt und gestrichen) waren in einer weiteren Projektgruppe zu bewundern.

Bauwerke 2015

Baumhäuser

Der Traum aller Kinder. Hier galt es, Plattformen Astgabelungen stabil und auch möglichst waagerecht zu befestigen, damit die Bewohner des jeweiligen Baumhauses (Playmobilkinder) nicht eine unfreiwillige Rutschpartie in die Tiefe machten. Zudem ging es darum, einen Zugang in luftige Höhen zu schaffen: von Wendeltreppen über Seilaufzüge und in Holzrisse eingekeilte Treppenstufen fand jede Gruppe eine überzeugende Lösung des Problems. Der abschließende Sturmtest mithilfe eines Föns steht noch aus – alle sind gespannt auf das Ergebnis.

Bauwerke 2015

Antoni Gaudí

AntoniGaudí undseine farbenfrohen und phantasievollen Gebäude in Barcelona inspirierten diese Projektgruppe. So entstanden Häuser mit Wellendächern, Kuppeln und Türmchen. Bei der Ausgestaltung der Gebäude waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die Ergebnisse zeigen Fassaden ohne Ecken und Kanten, mit runden und organisch geformten Fenstern, Türen und Balkonen. Mit Mosaiken, Muscheln, Perlen und Edelsteinen gaben die Kinder ihren Häusern den letzten Gaudí-mäßigen Schliff.

Bauwerke 2015

Centre pompidou

Ein Gebäude, ganz anders, als alles Bisherige, offen für Jedermann, davon träumte Georges Pompidou Ende der 60ger Jahre. Renzo Piano legte einen Entwurf vor, der überzeugte: mit dem Aussehen eines Baugerüstes, mit offenliegenden Leitungen, die jederzeit problemlose Wartung ermöglichten, mit großen Glasflächen und außenliegenden Rolltreppen. Diese Ideen griffen die Kinder in ihren einzigartigen Bauwerken auf und mussten dabei manches Statikproblem in den Griff kriegen.

Bauwerke 2015

Zwiebeltürme

Eine Burg wie aus Tausend-und-einer-Nacht. Türme, die sich hoch in den Himmel recken, alle mit zwiebelförmigen Spitzen, bunt gestrichen und verziert, sind in einer Woche aus Papierbällen, Wolle, Kaninchendraht, Kleister und Farbe auf wundersame Weise entstanden. Die charakteristischen Spitzen mit ihren goldenen Kugeln als Abschluss durften natürlich auch nicht fehlen.

Bauwerke 2015

Fachwerkhäuser

In großer Zahl im Bergischen von unseren Vorfahren erstellt, sind wahre Kunstwerke des Handwerks. Balken müssen passgenau gesägt und miteinander verzapft, Streben eingefügt und die Gefache mit Reisig, Heu und Lehm gefüllt werden. „Wie kriegen wir ein Dach konstruiert und montiert, das auch hält?“ Diese Frage beschäftigte die Projektgruppe ebenso wie manche praktische Herausforderung, z.B. der Umgang mit Säge und Bohrer, mit Maßband und Gehrungslade, mit Hammer und Schleifpapier. Am Ende entstand in Gemeinschaftsarbeit das Gerüst einer Fachwerkscheune, das sich sehen lassen kann.

Bauwerke 2015

Eiffelturm

Auch hier galt es, Fachwerk zu erstellen. Was in der Wirklichkeit ein solides Stahlgerüst ist, wurde im Modell aus Kaffeerührstäbchen nachgebaut. Nachdem zunächst die Planung auf dem Papier stattfand, wurden gemäß der erstellten Zeichnungen 4 gleiche Seiten geklebt, die nach erfolgter Trocknung anschließend zu überraschend stabilen Türmen zusammengesetzt werden konnten. Auch ein Entwurf des „Mommsenturmes“, der sicherlich in den kommenden Jahren im Modell entstehen wird, war als Ergebnis der Projektgruppe zu bewundern.


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